Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG

Kalibrierung eines Backeye®360 AHD-Systems bei der Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG in Waldbrunn

All unsere Backeye®360 Systeme müssen nach dem Einbau individuell kalibriert werden. Dies wird durch unsere Brigade Service-Techniker oder unsere geschulten Servicepartner durchgeführt.

Jede Kalibration von Backeye®360 weist ihre eigenen Besonderheiten auf. Die Kombination und Verschmelzung der Kamerabilder können speziell an die Anforderungen des Fahrers angepasst werden.

Jede Kalibration von Backeye®360 weist ihre eigenen Besonderheiten auf. Die Kombination und Verschmelzung der Kamerabilder können speziell an die Anforderungen des Fahrers angepasst werden.

Warum Backeye®360 AHD?

Alle Fahrzeuge haben tote Winkel vor, hinter und neben dem Fahrzeug. Diese Bereiche in Fahrzeugnähe sind durch Karosserie, Zusatzgeräte oder die Sitzposition für den Fahrer nicht einsehbar. Für Personen in Fahrzeugnähe stellen diese toten Winkel eine erhebliche Gefahr dar, da sie dem Fahrer ein sicheres Steuern des Fahrzeugs erschweren. Durch Spiegel und Einzelkameras lassen sich tote Winkel zwar vermeiden, doch selbst mit diesen zusätzlichen Vorrichtungen ist es für den Fahrer schwierig alle Bereiche rund um das Fahrzeug einzusehen. Schließlich muss er auch auf den Verkehr achten und kann jeweils nur auf einen Spiegel oder Bildschirm blicken.

Backeye®360 AHD bietet die Lösung für dieses Problem. Das System bietet eine Rundumsicht auf die Fahrzeugumgebung in einem einzigen Bild. Dadurch muss der Fahrer nur auf einen Monitor schauen und hat in Echtzeit eine Rundumsicht der Fahrzeugumgebung. Somit wird der Fahrer beim Manövrieren mit niedriger Geschwindigkeit unterstützt und Kollisionen werden vermieden.

Was ist eigentlich eine Kalibrierung?

Eine Kalibrierung ist die Konfiguration des Systems und die Einstellung der Parameter auf den Kundenbedarf. Bei der Kalibrierung werden die Überblendungsbereiche von allen 4 Kameras festgelegt, sodass eine perfekte Rundumsicht des Fahrzeugs ohne tote Winkel entsteht. Weiterhin werden bei der Kalibrierung Triggersignale konfiguriert, sodass bspw. bei Einlegen des Rückwärtsgangs der Monitor in der Einzelkameraansicht auf der linken Seite des Monitors immer auf die Rückfahrkamera schaltet.

Was benötigt man für eine Kalibrierung?

Man benötigt für eine Kalibrierung folgende Ausrüstung:

  • Geschulter Techniker: Hier kann entweder die Dienstleistung von einem Brigade-Techniker oder einem Servicepartner in Anspruch genommen werden. Auch ist es möglich, dass wir als Brigade Ihre Servicetechniker schulen, sofern Sie regelmäßig unsere Systeme montieren.
  • 4 Kalibrierungsmatten (BN-360-CAL-MAT)
  • BN-360-CT-01 Kalibrierungstool
  • Kalibrierungsssoftware (kostenlos erhältlich auf der Brigade Webseite: Software auf der Brigade Webseite

Wie funktioniert eigentlich so eine Kalibrierung?

Der Techniker richtet 4 Referenzpunkte in Form von Dreiecken um das Fahrzeug herum aus, die von allen Kameras erfasst werden müssen. Anhand dieser Referenzpunkte können die Überblendungsbereiche zu einem homogenen Bild verarbeitet werden. Anschließend erfolgt der Upload der konfigurierten Daten auf die ECU (Electronic Control Unit). Dann können die kalibrierten Daten vom System verarbeitet werden.

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