Fuhrparksicherheit: die Rechtslage

Die Betreiber von Nutzfahrzeugen in sämtlichen Branchen – von Steinbrüchen und Landwirtschaft bis hin zur Bauwirtschaft und Abfallentsorgung – sehen sich zunehmendem Druck ausgesetzt, was die Einhaltung strengster Sicherheitsvorschriften zur Vermeidung von Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz anbelangt. Eine Verbesserung der Sicherheit und Einhaltung der Vorschriften für einen Fuhrpark – egal ob Lkw, Baumaschinen oder Entsorgungsfahrzeuge – ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll. In erster Linie dient eine strenge Vorgehensweise dem Schutz der Mitarbeiter, doch ebenso lassen sich so die Geschäftsbeziehungen verbessern und letztendlich ein robusteres Unternehmen aufbauen.

Wenn Arbeitgeber ihre Sorgfaltspflicht vernachlässigen, kann es zu verheerenden Folgen kommen. Überall auf der Welt versucht der Gesetzgeber, die Arbeiter zu schützen und ein fahrlässiges Verhalten von Firmen zu verhindern; viele Strafverfolgungsbehörden sind bei Gesetzesverstößen zu Klagen gegen Unternehmen oder Privatpersonen bereit.

In Großbritannien wurden seit der Einführung des Gesetzes über fahrlässige Tötung und Totschlag im Unternehmensbereich (Corporate Manslaughter and Corporate Homicide Act) im Jahr 2007 zahlreiche Unternehmen strafrechtlich verfolgt. Bei grob fahrlässiger Tötung können auch die Direktoren des Unternehmens als Privatpersonen angeklagt werden. Ab November 2018 gelten für diesen Bereich neue Urteilsrichtlinien: Die Richter werden jetzt angewiesen, bei den schwersten Straftaten eine lebenslange Haftstrafe in Erwägung zu ziehen.

In anderen europäischen Ländern gelten eigene Gesetze zur Arbeitssicherheit, doch für alle EU-Staaten werden in der Rahmenrichtlinie von 1989 (89/391/EWG) strenge Vorschriften festgelegt. Eine Nichtbeachtung der Richtlinie führt zu einem Verstoßverfahren der EU und empfindlichen Geldstrafen.

In den USA sind Todesfälle am Arbeitsplatz für die Arbeitgeber aufgrund der Arbeitsschutzgesetze auf Bundes- und Landesebene mit ernsten Konsequenzen verbunden. Es gibt zwar kein spezielles Gesetz über fahrlässige Tötung im Unternehmensbereich, doch die Arbeitgeber können nach dem Arbeitsschutzgesetz (Occupational Health and Safety Act) strafrechtlich verfolgt werden. Wenn festgestellt wird, dass der Tod eines Arbeitnehmers unmittelbar durch einen „mutwilligen“ Verstoß gegen eine Sicherheitsvorschrift verursacht wurde, können die Täter mit bis zu sechs Monaten Haft oder einer Geldbuße von bis zu 500.000 USD bestraft werden.

Die Wichtigkeit von strengen Sicherheitsnormen für Nutzfahrzeuge

Die Verringerung der Anzahl der tödlichen Unfälle auf Baustellen und öffentlichen Straßen sollte für jeden Fuhrparkleiter oberstes Gebot sein. Der Nachweis von Sicherheitsmaßnahmen ist in vielerlei Hinsicht unverzichtbar – nicht zuletzt, weil viele Auftraggeber nur Angebote von Firmen genehmigen, die die Einhaltung der besten Praktiken nachweisen können.

Brigade Electronics arbeitet mit Fuhrpark- und Transportleitern in aller Welt zusammen, um Nutzfahrzeuge und Baumaschinen mit Sicherheitsvorrichtungen auf dem neusten Stand der Technik auszustatten. Unser preisgekröntes Produktsortiment hilft bei der Vermeidung von Gefahren durch tote Winkel in der Fahrzeugumgebung.

Der marktführende Rückfahrwarner bbs-tek® White Sound® von Brigade erzeugt mithilfe von Breitbandtechnik ein charakteristisches „Sch-sch“-Geräusch, das nur in der Gefahrenzone zu hören ist. Backeye® 360 ist ein intelligentes Kamera-Monitor-System für einfacheres Rangieren bei niedrigen Geschwindigkeiten, das dem Fahrer in Echtzeit eine vollständige Rundumsicht des Fahrzeugs aus der Vogelperspektive vermittelt.

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