ZoneSafe®: Wie unsere neue RFID-Technologie die Sicherheit auf Baustellen erhöht

Die Sicherheit im Baugewerbe wird sehr ernst genommen. In den letzten Jahren wurden große Verbesserungen erzielt, die dazu beigetragen haben, die Zahl und die Häufigkeit von Verletzungen der Arbeitnehmer zu verringern.

Die Risiken sind jedoch nach wie vor vorhanden, und Statistiken der Health & Safety Executive (HSE) zeigen, dass trotz eines Rückgangs der Zahl der von Inspektoren ausgestellten Durchsetzungsbescheide in den Jahren 2019/2020 die Zahl der Todesfälle und Verletzungen in der Branche immer noch gefährlich hoch ist.

Nach Angaben der HSE entfielen von den landesweit 111 tödlichen Arbeitsunfällen 40 auf den Bausektor – mehr als 36 %. Drei der vier häufigsten tödlichen Unfälle für Arbeitnehmer sind der Zusammenstoß mit einem fahrenden Fahrzeug, der Zusammenstoß mit einem sich bewegenden Gegenstand und der Kontakt mit einer sich bewegenden Maschine.

Der HSE-Leitfaden für den sicheren Einsatz von Fahrzeugen auf Baustellen empfiehlt, dass eine ausreichende Sicht für den Fahrer ein Schlüsselfaktor ist, und erklärt, dass „Sichthilfen, wie z. B. Videoüberwachung, an Fahrzeugen angebracht werden sollten, um die großen toten Winkel an den Seiten und am Heck großer Fahrzeuge zu überwinden, insbesondere wenn Fußgänger gefährdet sind“.

Die Sicherheit von Bauarbeitern und anderen Fußgängern ist zweifellos eine wichtige und notwendige Aufgabe. Maschinen und mobile Anlagen können eine echte Gefahr für die Menschen auf der Baustelle darstellen, insbesondere wenn sie in schwierigen Umgebungen arbeiten.

Fahrzeuge und mobile Anlagen arbeiten häufig in unmittelbarer Nähe von Arbeitern und anderen Maschinen. Sicherheit ist von grundlegender Bedeutung, aber die Sicht des Fahrers kann oft durch komplexe tote Winkel aufgrund der Größe, Form, Ladung und Position des Fahrers eingeschränkt sein. Wenn nicht eingegriffen wird, können diese toten Winkel zu Kollisionen führen, die nicht nur Schäden an Fahrzeugen und anderen Anlagen, sondern auch schwere Verletzungen oder gar den Tod zur Folge haben.

Diese Probleme werden häufig durch schwierige Arbeitsumgebungen wie Lärm, schlechte Witterungsbedingungen oder schlechte Lichtverhältnisse noch verschärft. Möglicherweise tragen die Arbeiter auch einen Gehörschutz, der sie daran hindert, herannahende Maschinen zu hören. Etwa 70 % der Unfälle auf Baustellen ereignen sich beim Anfahren von Maschinen und bei langsamen Bewegungen aufgrund schlechter Sichtverhältnisse.

Wie ZoneSafe® Baustellen sicherer macht

Unser neues ZoneSafe® Erkennungssystem nutzt die RFID (Radio Frequency Identification)-Technologie, um Erkennungsbereiche um Fahrzeuge herum zu schaffen und so das Risiko von Verletzungen oder Schäden durch Kollisionen und Beinaheunfälle für Menschen und Eigentum zu verringern.

Der ZoneSafe® wurde für den Einsatz in schwierigen Umgebungen, wie z. B. auf Baustellen, entwickelt und verwendet am Fahrzeug montierte Antennen, die mit Erkennungs-Tags kommunizieren und von den Arbeitern getragen, in gesperrten Bereichen aufgestellt oder an Objekten oder Eigentum angebracht werden können. Wenn ein Tag in einen Erfassungsbereich eindringt, erhält der Fahrzeugführer automatisch einen optischen und akustischen Alarm über das Steuergerät in der Kabine, so dass er die erforderlichen Maßnahmen ergreifen kann. Tags, die von Fußgängern getragen werden, vibrieren ebenfalls, um vor einem sich nähernden Fahrzeug zu warnen.

Dank der RFID-Technologie, für die keine Sichtverbindung erforderlich ist, werden die Tags unabhängig von Hindernissen, toten Winkeln, ungünstigen Wetterbedingungen oder schlechter Sicht erkannt. Jeder Tag kann eindeutig identifiziert und mit einzelnen Personen verknüpft werden. ZoneSafe® ermöglicht einen schnellen, zuverlässigen und genauen Datenaustausch ohne Begrenzung der Anzahl der Tags und bis zu sechs Antennen an einem Fahrzeug. Für jede Antenne kann ein Erfassungsbereich von drei bis 10 Metern programmiert werden.

Für weitere Informationen über Brigade und unsere Sicherheitsprodukte, bitte nehmen Sie Kontakt auf.

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