Ferroberica, ein in Europa führendes Unternehmen für die Vorformung und Montage von Betonstahl, hat kürzlich sein 50-jähriges Bestehen gefeiert.
Ferroberica wurde 1973 in Vicenza gegründet und gehört seit 1991 zur Alfa Acciai Siderurgical Group. Seitdem hat das Unternehmen expandiert und Werke in Catania, Sedegliano (Udine) und Montirone (Brescia) eröffnet, um sowohl nationale als auch internationale Märkte (Frankreich, Österreich, Slowenien, Kroatien, Rumänien) zu bedienen.
Ferroberica bezieht seine Lieferungen ausschließlich von den Stahlwerken der Gruppe, Alfa Acciai in Brescia und Acciaierie di Sicilia in Catania, und beliefert damit Unternehmen, die Infrastrukturen für das Bauwesen wie Krankenhäuser, Türme, Straßen- und Eisenbahnwerke, Schiffsbauwerke und Dämme herstellen. Konkret geht es um die Verarbeitung von Betonstahl, d.h. Schneiden, Formen und Verlegen vor Ort oder Vormontage.
Für diese Prozesse werden Arbeitsmaschinen benötigt, um den Betonstahl zu bewegen, genauer gesagt Teleskoplader, die schnell, präzise und effizient sind. Um die Produktion zu verbessern, erneuerte Ferroberica im Jahr 2021 seinen Fuhrpark komplett mit insgesamt 7 Teleskopladern, die mit Sicherheitssystemen von Brigade Elettronica ausgestattet wurden.
Nach mehreren Bewertungen und einem erfolgreichen Praxistest stattete Ferroberica die neuen Teleskoplader mit Backeye®360 aus. Backeye®360 ist ein hochauflösendes 360-Grad-Kameramonitorsystem, das die Aufnahmen von vier um das Fahrzeug herum positionierten Kameras zu einem einzigen Bild auf dem Monitor in der Fahrerkabine kombiniert. Backeye®360 eliminiert tote Winkel und bietet einen vollständigen Überblick über den Bereich um die Maschine. Ferroberica entschied sich für einen 7-Zoll-AHD-Monitor, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut sichtbar ist und sowohl ein einzelnes Vollbild als auch ein geteiltes Bild anzeigen kann.
Darüber hinaus wurden zwei Backsense®-Hinderniserkennungsradare am Heck der Fahrzeuge installiert. Backsense® ist in der Lage, mehrere stehende und sich bewegende Objekte effektiv zu erkennen und zeigt deren Entfernung akustisch und visuell auf dem Display in der Fahrerkabine an. Die Radarsensoren sind resistent gegen Wasser, Feuchtigkeit, Staub, Schlamm, Vibrationen sowie hohe und niedrige Temperaturen und eignen sich daher für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen.
Zudem wurde Backchat® installiert, ein 110 Dezibel lauter externer Sprachalarm mit einer persönlichen, vorab aufgezeichneten Nachricht, die die Aufmerksamkeit der Arbeiter weckt, wenn sich das Fahrzeug nähert.
Mit diesen Merkmalen wollte Ferroberica sein Personal schützen, aber auch die Teleskopzüge und die umliegenden Strukturen/Gegenstände, die, wenn sie getroffen werden, wiederum Menschen treffen können. Da die Manövrierräume immer enger werden, tragen die Sicherheitssysteme von Brigade Elettronica dazu bei, diese Arbeitsräume sicher zu befahren.
Bei Lkw, die außerhalb des Werksgeländes unterwegs sind, hat Ferroberica die Brigade-Ultraschallsensorsysteme Frontscan® und Sidescan® an der Front und an der Seite des Fahrzeugs sowie das akustische Warnsystem bbs-tek® mit weißem Rauschen installiert, das den Normen der Richtlinie der Stadt Mailand entspricht, die darauf abzielt, tote Winkel zu beseitigen und sowohl Fußgänger als auch Radfahrer zu schützen.
Ferroberica ist sich darüber im Klaren, wie wichtig es ist, das Personal und die gefährdeten Verkehrsteilnehmer sowie die Fahrzeuge zu schützen. Dieses Bewusstsein hat zur Aufrüstung der Fahrzeugflotte geführt, ein wohlüberlegter und strategischer Schritt für das wachsende Unternehmen mit Sitz in Vicenza, das die Produktion auf über 300.000 Tonnen pro Jahr steigern will. Ein ehrgeiziges Ziel, das aber für Ferroberica, ein etabliertes, innovatives und auf Sicherheit bedachtes Unternehmen, durchaus erreichbar ist.



















