Vordenkerrolle: Wie sich Crash for Cash und Kriminalität auf die Flottenbetreiber auswirken

Corey Heniser, Chief Executive Officer bei Brigade Electronics in den USA, spricht über das wachsende Problem des "Crash for Cash" (ein Begriff, der einen betrügerischen Versicherungsanspruch für einen Autounfall beschreibt) sowie über andere Möglichkeiten, wie Flottenbetreiber anfällig für Kriminalität sein können.

Inwieweit ist der Crash für Bargeldbetrug in den USA ein Thema?

Crash for Cash ist zum Glück nicht so weit verbreitet, wie Sie vielleicht denken, aber einige Kunden haben sich darüber beschwert.

Wir haben uns mit Versicherungsunternehmen getroffen, die nach Lösungen suchten, um ihren Kunden zu helfen, und sie sagten, dass sie eine Zunahme von "Crash for Cash"-Szenarien beobachten, bei denen ein Auto vor einem Firmenfahrzeug auf die Bremse tritt und eine Kollision verursacht. In einigen Fällen haben zwei oder mehr Fahrzeuge zusammen gearbeitet, um das Fahrzeug zu umzingeln, so dass der Fahrer nirgendwo hinfahren kann. Ich glaube, dass diese Art von Fällen zunehmen wird.

Von welchen anderen Arten von Straftaten waren Ihre Kunden betroffen, und was haben Sie vorgeschlagen, um zu helfen?

Unternehmen können nicht nur bei einem Crash gegen Bargeld Opfer von Verbrechen werden. Wir haben einen Kunden in Mexiko, der feststellte, dass der Kraftstoffverbrauch seiner Flotte sank. Es stellte sich heraus, dass der Kraftstoff zwischen Punkt A und Punkt B abgezapft wurde, so dass die Fahrer häufiger tanken mussten. Wir arbeiteten mit dem Unternehmen zusammen und installierten mobile digitale Rekorder (MDR) an der Seite von zwei Lkw angebracht, so dass die Kraftstofftanks deutlich zu sehen waren, und wir haben Auslöser für das Anhalten der Fahrzeuge festgelegt. Die Flottenmanager konnten dann die Aufnahmen abrufen, um zu sehen, was passiert war, und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Die steigenden Kraftstoffkosten können die Häufigkeit dieser Art von Straftaten erhöhen 

Wir haben auch mit einem Bergbauunternehmen zusammengearbeitet, ebenfalls in Mexiko, das große Mengen an Erde transportiert, um sie nach Edelmetallen zu filtern. Irgendwann auf der Strecke wurde der Fahrer umgeleitet, und die Mineralien wurden herausgefiltert und durch reine Erde ersetzt. Es handelte sich dabei um ein sehr ausgeklügeltes Verfahren, da diejenigen, die die Filterung vornahmen, über Brückenwaagen verfügten, mit denen sie sicherstellen konnten, dass der Lkw das gleiche Gewicht hatte, als er auf die Reise geschickt wurde. Das Unternehmen stellte fest, dass einige Werte verloren gingen, also montierten wir Kameras an einem Fahrzeug. Der eigentliche Vorteil für das Unternehmen bestand darin, dass es sehen konnte, wann das Fahrzeug von der Route abkam und stehen blieb.

Hat der Einsatz der Produkte von Brigade, wie MDR und Telematik, den Kunden geholfen, ihre Versicherungsprämien zu senken?

Ja, das hat sie. Nicht nur, wenn es darum geht, Geld zu verdienen, sondern auch, um sich vor Diebstahl zu schützen und das Fahrverhalten zu überwachen. Produkte wie MDR und Telematik ermöglichen es den Versicherungsgesellschaften, die Geschehnisse nach einem Unfall nachzuvollziehen, was zu einer Senkung der Prämien führen kann, wenn diese Art von Aufzeichnungsprodukten in Fahrzeuge eingebaut wird.  

Die Versicherungsgesellschaften versuchen auch, Lösungen zu finden, indem sie ihre Firmenkunden dazu ermutigen, Sicherheitsorganisationen beizutreten, bei denen sie Produkte wie MDR und Telematik mit einem Rabatt erwerben können.  

Es geht darum, dass die Flottenbetreiber das Kriminalitätsrisiko in den Griff bekommen, und der Einbau von Kontrollgeräten wird sicherlich dazu beitragen und die Sicherheit erhöhen.  

Wenn Sie weitere Informationen über Brigade und unser Angebot an Sicherheitsprodukten für Nutzfahrzeuge wünschen, wenden Sie sich bitte an eines unserer freundlichen Teams unter 01322 420300 oder Senden Sie uns eine Nachricht