Wo sind die toten Winkel bei einem Lkw?

Tote Winkel bei großen Fahrzeugen sind eine der Hauptursachen für Unfälle in allen Branchen. Die schiere Größe von Lkw und Baumaschinen bedeutet, dass die Sicht des Fahrers und die direkte Sicht aus dem Fahrerhaus stark eingeschränkt sein können. 
Tote Winkel bei großen Fahrzeugen sind für jeden Fahrzeugtyp einzigartig und können sehr komplex und zahlreich sein. So unterscheidet sich beispielsweise die Sichtlinie des Fahrers einer Teleskopladerkabine stark von der eines Müllwagens. Auch wenn die toten Winkel von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich sind, so gibt es doch gemeinsame tote Winkel, die für alle großen Fahrzeuge gelten und dazu beitragen, die Anforderungen an das Sicherheitssystem des Fahrzeugs zu bestimmen, das eingesetzt werden sollte.

Nach Angaben von Transport for London sind Lastkraftwagen an mehr als 80% der Todesfälle unter gefährdeten Verkehrsteilnehmern in der Stadt beteiligt, obwohl sie nur 4% des Verkehrs ausmachen. Aus Berichten der Weltgesundheitsorganisation geht hervor, dass das Baugewerbe und die Landwirtschaft zu den risikoreichsten Berufen der Welt gehören, wobei viele Verletzungen und Todesfälle durch fahrende Fahrzeuge oder Maschinen verursacht werden. Die Sicht des Fahrers ist für die Aufrechterhaltung der Sicherheit entscheidend. Was die Fahrer aus dem Fahrzeuginneren sehen können, spielt eine Schlüsselrolle bei der Lenkung der Straßen- und Baustellensicherheit und bei der Verhinderung von Todesfällen.

Es gibt vier Hauptursachen für Kollisionen zwischen Lastkraftwagen und schwächeren Verkehrsteilnehmern:

  • Autofahrer, die beim Anfahren den Fußgänger nicht sehen können und ihn deshalb anfahren
  • Autofahrer können beim Manövrieren ungeschützte Verkehrsteilnehmer oder Bodenarbeiter am Heck nicht sehen
  • Autofahrer, die nach links abbiegen und schwächere Verkehrsteilnehmer, wie z. B. Radfahrer, im toten Winkel auf der rechten Seite nicht sehen können
  • Fahrer, die die Fahrspur wechseln oder nach rechts abbiegen und mit einem anderen Verkehrsteilnehmer zusammenstoßen

Die Sicht des Fahrers kann zwar durch passive Systeme wie Spiegel und Kameras verbessert werden, aber diese erfordern immer noch den Einsatz des Fahrers, um Objekte oder Personen zu erkennen. In der Zeit, die ein Fahrer benötigt, um die Spiegel zu überprüfen und zu reagieren, kann ein Fahrzeug bis zu 10 Meter weit gefahren sein, selbst bei Geschwindigkeiten von nur 3 km/h. Spiegel haben auch andere Einschränkungen, die die Sicht beeinträchtigen können. Dazu gehören die Verzerrung von reflektierten Objekten, die nicht korrekte Einstellung und die Beeinträchtigung durch Regen und Schmutz.

Wenn ein Fahrer nicht gerade in den Spiegel oder auf eine Kamera schaut, wird er nicht unbedingt sehen, dass sich etwas in unmittelbarer Nähe seines Fahrzeugs befindet. Aus diesem Grund sind Fahrzeugsicherheitssysteme, die den Fahrer durch akustische Warnsignale zum sofortigen Handeln auffordern, von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung höchster Verkehrssicherheitsstandards. Diese aktiven Systeme benachrichtigen den Fahrer sofort, wenn sich ein Fahrzeug oder ein Objekt in seinem toten Winkel befindet, so dass der Fahrer sofort reagieren und einen Zusammenstoß verhindern kann.

Unser Kamera-Monitor-Systeme ermöglichen es Fahrern und Bedienern, sicher zu manövrieren. Die im Fahrzeug montierten CCTV-Kameras helfen dem Fahrer, tote Winkel zu erkennen, und bieten eine Rückfahrhilfe, indem sie alles, was sich im Blickfeld der Kamera befindet, einschließlich Radfahrer und Fußgänger, live auf den Monitor übertragen.

Unser Backeye®360 ist ein intelligentes Kameraüberwachungssystem, das das Manövrieren bei niedrigen Geschwindigkeiten unterstützt, indem es dem Fahrer in Echtzeit ein vollständiges Bild der Umgebung des Fahrzeugs liefert. An der Front, den Seiten und am Heck des Fahrzeugs angebrachte Ultraweitwinkel-Kameras erfassen die Umgebung einschließlich aller toten Winkel.

Es lohnt sich auch, in Folgendes zu investieren Ultraschall-Näherungssensoren, die sich ideal für Fahrzeuge eignen, die auf engem Raum oder mit geringer Geschwindigkeit manövrieren. Das Erkennungssystem warnt den Fahrer vor Hindernissen in der Nähe, sowohl vor beweglichen als auch vor feststehenden, während eine akustische und/oder optische Warnung in der Kabine den Fahrer über die Entfernung zum Hindernis informiert.

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