Nach Angaben der Vereinten Nationen sterben jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an den Folgen von Zusammenstößen im Straßenverkehr. Durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz könnten diese Zahlen laut UN bis 2030 halbiert werden.
KI und ihre Rolle bei der Verkehrssicherheit
Schon seit Jahrzehnten wird Technologie eingesetzt, um Fahrer beim sicheren Manövrieren ihrer Fahrzeuge zu unterstützen. Dazu gehört auch der erste Rückfahralarm, der 1976 von Brigade im Vereinigten Königreich eingeführt wurde. Seitdem hat sich die für die Sicherheitssysteme von Nutzfahrzeugen eingesetzte Technologie jedoch erheblich weiterentwickelt, wobei die künstliche Intelligenz (KI) heute eine führende Rolle bei der Entwicklung fortschrittlicher und intuitiver Sicherheitsvorrichtungen spielt.
Von der Fernverwaltung des Fuhrparks bis zur Identifizierung von Objekten und Personen – die Möglichkeiten der KI sind vielfältig.
Während die ersten Abbiegeassistenzsysteme mit KI noch einfach waren, hat sich die Technologie schnell weiterentwickelt, um sicherzustellen, dass KI genutzt wird, um Probleme zu lösen und praktikable Sicherheitslösungen für Fahrer und Flottenmanager zu schaffen.
Die Einführung von künstlicher Intelligenz in Fahrzeugsicherheitssystemen, wie z. B. das Kollisionsvermeidungssystem Sidescan®Predict von Brigade, hat dazu beigetragen, die Zahl der Fehlalarme, die andernfalls von weniger fortschrittlichen Produkten erkannt worden wären, erheblich zu reduzieren.
Wie funktioniert die künstliche Intelligenz in Sidescan®Predict von Brigade?
Diese Daten fließen in einen von Brigade entwickelten Algorithmus ein, der das Risiko eines Zusammenstoßes mit Radfahrern und Fußgängern, die sich in der Nähe des Fahrzeugs befinden, berechnet.
Sidescan®Predict ist immer eingeschaltet, auch bei Geschwindigkeiten unter 18 km/h. Und das Entscheidende ist, dass der Kollisionsschutz mit oder ohne eingeschalteten Blinker aktiv ist. Dies ist besonders wichtig, da bekannt ist, dass manche Fahrer durch Fehlwarnungen ermüden, was sie dazu veranlasst, den Blinker nicht zu betätigen, um das Auslösen von Warnungen zu verhindern, wodurch ungeschützte Verkehrsteilnehmer gefährdet werden könnten.
