Die Änderungen an der FORS-Regelung legen den Schwerpunkt auf den toten Winkel außerhalb des Fahrzeugs und enthalten aktualisierte Leitlinien für Fahrzeuge mit Rechtslenkung.

Das Fleet Operator Recognition Scheme (FORS) ist ein freiwilliges Akkreditierungssystem für Fuhrparkbetreiber, das darauf abzielt, das Qualitätsniveau in der Transportbranche anzuheben und zu zeigen, welche Betreiber ein beispielhaftes Niveau an Best Practice in den Bereichen Sicherheit, Effizienz und Umweltschutz erreichen.

Ab dem 1.st Ab Juli 2022 gilt Version 6, und es wurden neue Anforderungen für die Erlangung der FORS-Akkreditierung auf Bronze-, Silber- und Goldniveau veröffentlicht.

Bisher konzentrierten sich Programme wie FORS und Direct Vision Standard (DVS) auf den Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer in der Nähe des Fahrzeugs, aber neue Aktualisierungen deuten darauf hin, dass auch der tote Winkel außerhalb des Fahrzeugs ein Problem darstellt. Die FORS-Regelung empfiehlt nun, dass die Betreiber Kameras für den Nah- und den Seitenbereich installieren, wobei für starre Fahrzeuge über 7,5 Tonnen zusätzliche Rückfahrkamerasysteme vorgeschrieben sind.

Die Entwicklung zu einer Rundumsicht kann mitBrigade's erreicht werden Backeye®360, ein intelligentes Kamera-Monitor-System, das das Manövrieren bei niedriger Geschwindigkeit unterstützt, indem es dem Fahrer in Echtzeit eine vollständige Rundumsicht auf das Fahrzeug bietet.

Die Vier-Kamera-Technologie wurde entwickelt, um den toten Winkel des Fahrzeugs zu eliminieren und die Manövrierfähigkeit in schwierigen Situationen zu unterstützen, indem sie dem Fahrer eine vollständige 360-Grad-Ansicht seines Fahrzeugs in einem einzigen Echtzeitbild bietet.

Eine weitere Änderung der Spezifikation sieht vor, dass Betreiber von Fahrzeugen mit Rechtslenkung ein zusätzliches akustisches Signal für Rechtsabbieger einbauen müssen. Zuvor galt die Vorschrift, dass links abbiegende Fahrzeuge mit einem akustischen Warnsignal ausgestattet sein müssen. Der nahe tote Winkel wurde als der gefährlichste für schwächere Verkehrsteilnehmer angesehen.

Auf der Stufe Silber werden die Betreiber ermutigt, Kameras einzubauen, die in der Lage sind, “Vorfälle digital aufzuzeichnen und die Fahrerschulung und -entwicklung zu unterstützen”.

Brigade's Mobile digitale Aufzeichnung (MDR)-Systeme zeichnen Bilder von am Fahrzeug montierten Kameras auf, um die Fahrer zu bewährten Praktiken anzuhalten und im Falle eines Vorfalls Beweise zu liefern.

Beim Gold-Level, der höchsten FORS-Spezifikation, müssen die Betreiber den Flottenbetrieb überprüfen, um die Verkehrssicherheit und die Effizienz zu verbessern. Sie müssen nachhaltige Arbeitsmethoden evaluieren, einschließlich der Frage, wie Technologie den Betrieb optimieren kann.

Die Telematik nutzt MDR-Systeme, um die Aufnahmen von bis zu 16 am Fahrzeug montierten Kameras zu erfassen und so Live-Einsichten zu liefern, die dazu beitragen, die Effizienz und Sicherheit zu verbessern und die Kosten für Flottenmanager zu senken.

Die Telematik nutzt 4G-Konnektivität, um jederzeit und überall auf die Daten des Rekorders zugreifen zu können, ohne sich zum Fahrzeug begeben zu müssen. So kann der Fuhrparkleiter den Betrieb des Fahrzeugs in Echtzeit aus der Ferne überwachen und den Fahrer benachrichtigen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Das bedeutet, dass das Fahrzeug keine Zeit und keinen Kraftstoff verbrauchen muss, um zum Depot zurückzufahren, um Aufnahmen zu machen.

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