Guillaume Amigues, Geschäftsführer von Brigade Electronics in Frankreich erläutert, wie Brigade mit Aufbauherstellern in Frankreich zusammenarbeitet, um ihren Kunden komplette Fahrzeugsicherheitslösungen anzubieten.
Welches sind die Hauptanliegen von Fahrzeugbauern in Bezug auf die Sicherheit?
Bei vorgeschriebenen Sicherheitslösungen müssen Karosseriebauer bestimmte Vorschriften, Spezifikationen und Empfehlungen für das jeweilige Fahrzeug einhalten. Dies bedeutet, dass sie die Vorschriften korrekt befolgen müssen, um sicherzustellen, dass die richtige Sicherheitslösung integriert wird, damit das Fahrzeug die genauen Normen erfüllt.
So ist beispielsweise in den meisten europäischen Ländern eine Rückfahrkamera für Abfall- und Müllfahrzeuge vorgeschrieben. Es gibt jedoch auch viele verbindliche Anforderungen, die in Bezug auf die Spezifikation der verwendeten Kameras zu berücksichtigen sind - Winkel, Standort, Höhe usw.
Die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften liegt bei den Aufbauherstellern, so dass sie unter dem Druck stehen, ein Fahrzeug zu liefern, das für den Einsatzbereich geeignet ist und den Vorschriften entspricht. Dazu gehört auch, dass sie dafür sorgen, dass die Sicherheitsvorrichtungen an den von ihnen hergestellten Fahrzeugen die korrekten Spezifikationen und relevanten Garantien in Bezug auf alle Vorschriften haben.
Wie unterstützt Brigade Aufbauhersteller dabei, die Fahrzeugsicherheit zu verbessern?
Es ist wichtig, dass unsere Geräte mit den technischen Anforderungen des Endnutzers und den Einschränkungen des Fahrzeugs übereinstimmen. Wir stellen sicher, dass die Lösungen vollständig optimiert sind.
Gibt es für die Fahrzeugbauer in Frankreich spezielle Vorschriften oder bewährte Verfahren für die Fahrzeugsicherheit?
So gibt es beispielsweise spezielle Vorschriften für Rückfahrwarner sowie Normen für indirekte Sicht (R46), die den Ersatz von Spiegeln durch Kameras betreffen.
Wenn Karosseriebauer einen Auftrag erhalten wollen, müssen sie in der Regel nachweisen, dass sie die für eine Verordnung festgelegten Normen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen.
Wird es in Zukunft Aktualisierungen oder Änderungen der Sicherheitsanforderungen geben?
R151 sieht vor, dass Autofahrer frühzeitig ein Informationssignal erhalten, wenn ein Radfahrer in einen kritischen Bereich um das Fahrzeug eindringt.
R159 schreibt vor, dass für alle Neufahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 einheitliche Anfahrsysteme eingeführt werden müssen, falls Fußgänger oder Radfahrer in den toten Winkel vor dem Fahrzeug geraten.
Fahrzeugbauer müssen diese Vorschriften kennen, um sicherzustellen, dass ihre Änderungen den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Brigade ist mit diesen Anforderungen bestens vertraut und arbeitet eng mit Fahrzeugbauern zusammen, um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge den Anforderungen entsprechen, bevor sie den Endkunden erreichen.
Welche Produkte sind Ihrer Meinung nach für Fahrzeugbauer am wichtigsten?
Das hängt wirklich von der Branche ab. Für Müll- und Abfallfahrzeuge, für die es spezielle Anforderungen an Rückfahrwarner gibt, ist unser bbs-tek White Sound® Rückfahrwarner eine beliebte Wahl. Für den Bausektor hingegen sind unsere Radarlösungen ideal, da sie sich am besten zur Erkennung von Gefahren in rauen Umgebungen wie Baustellen eignen.
Unsere preisgekrönten Backeye®360 und bbs-tek sind die am meisten nachgefragten Geräte.
Was sagen Ihre Kunden über Brigade und seine Produkte?
Wir arbeiten mit einer Reihe von Kunden zusammen, von Endverbrauchern bis hin zu Herstellern und Karosseriebauern. Sie haben unterschiedliche Anforderungen und wir arbeiten unterschiedlich zusammen.
Wir haben sehr eng mit einem Hersteller zusammengearbeitet, der Lastkraftwagen für die Logistikbranche produziert. Lkw, die in dieser Branche eingesetzt werden, sind täglich zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Die Fahrer müssen bei der Auslieferung von Waren an Kunden regelmäßig auf engem Raum manövrieren, so dass Fahrzeugschäden leider an der Tagesordnung sind. Wenn Produkte beschädigt wurden, war es in der Vergangenheit schwierig zu beweisen, wer die Schuld trägt und ob die Waren beschädigt wurden, bevor sie das Fahrzeug verließen. Unsere MDR-Lösungen sind perfekt für diese Situationen.
Unser Kunde hat Backeye®360 mit unserem MDR-Digitalvideorekorder-CCTV-System und dem Cloud-Datendienst Brigade Telematics kombiniert. Das System fungiert als präziser Augenzeuge und kann Aufnahmen von bis zu acht fahrzeugmontierten Kameras erfassen – was bedeutet, dass Fahrzeuge eine umfassende Rundumabdeckung haben. Sie verfügen über interne Kameras im Laderaum des Fahrzeugs. Wenn also vor der Auslieferung Zweifel am Zustand eines Produkts bestehen, können Informationen darüber erfasst werden, ob ein Produkt beschädigt wurde und, falls ja, wie es beschädigt wurde. All diese Daten können an den Fahrer zurückgemeldet werden, ohne dass dieser das Fahrzeug betreten muss. Dies ist eine wirklich schnelle und bequeme Möglichkeit, einen Fuhrpark zu verwalten, und eine ideale Lösung für den Kunden.
Unser Kunde kombinierte Backeye®360 mit unserem digitalen Videorecorder MDR und Cloud-Datendienst Brigade Telematics. Das System fungiert als präziser Augenzeuge und kann Aufnahmen von bis zu acht am Fahrzeug montierten Kameras machen - das bedeutet, dass die Fahrzeuge eine umfassende Rundumabdeckung haben. Sie verfügen über interne Kameras im Warenbereich des Fahrzeugs, so dass bei Zweifeln über den Zustand eines Produkts vor der Auslieferung Informationen darüber erfasst werden, ob ein Produkt beschädigt wurde und wenn ja, wie es beschädigt wurde. All diese Daten können an den Fahrer zurückgesendet werden, ohne dass er das Fahrzeug betreten muss. Dies ist eine wirklich schnelle und bequeme Art, einen Fuhrpark zu verwalten und eine ideale Lösung für den Kunden.
Wenn Sie weitere Informationen über Brigade und unser Angebot an Sicherheitsprodukten für Nutzfahrzeuge wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

