Im Jahr 2021 trat die neue Fahrzeugregelung R159 der Vereinten Nationen in Kraft, die dazu beitragen soll, Unfälle mit gefährdeten Verkehrsteilnehmern, insbesondere mit Fußgängern und Radfahrern, zu minimieren. Die Europäische Union hat die Verordnung im Juli 2022 in Kraft gesetzt.
Was ist die UN-Regelung 159 – Moving off Information Systems (MOIS)?
Um die Zahl und die Schwere der Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs zu verringern, schreibt die verbindliche Regelung vor, dass für alle Neufahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 einheitliche Abbiege-Informationssysteme eingeführt werden müssen, falls Fußgänger oder Radfahrer in den toten Winkel vor den Fahrzeugen geraten.
Die Verordnung schreibt vor, dass Omnibusse und mittelgroße bis große Lkw – die bekanntlich große und komplexe tote Winkel haben – mit einem Informationssignal ausgestattet sein müssen, das die Fahrer auf die Nähe von Fußgängern und Radfahrern aufmerksam macht, wenn sie aus dem Stand losfahren oder bei niedriger Geschwindigkeit geradeaus fahren.
Eine größere Anzahl von Spiegeln an Fahrzeugen ermöglichen eine bessere Sicht, aber Innovationen in der Fahrerassistenztechnologie bieten neue Lösungen, um Kollisionen weiter zu reduzieren.
Weitere Informationen zu R159 finden Sie in der vollständigen Fassung der Verordnung hier.

